Was ich nach meiner Kündigung als erstes gemacht habe.

Als ich damals die Kündigung in der Hand hielt, war ich erst einmal geschockt. Plötzlich stand ich da, ohne den sicheren Job, den ich so lange gehabt hatte. Natürlich gab es die Abfindung, aber was sollte dann kommen? Eins wusste ich jedoch ganz sicher: Ich wollte nie wieder in ein Hamsterrad zurück. Mein Ziel war klar: Nie mehr zeit- und ortsabhängig arbeiten zu müssen. Aber wie sollte das gehen?

Der erste Schritt: Orientierung finden
In den Wochen nach meiner Kündigung begann ich, mich intensiv mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, wie man von zu Hause aus Geld verdienen kann. Ich wollte einen Plan, der mich langfristig frei und unabhängig macht. Ich habe verschiedene Ansätze ausprobiert, von denen einige gut funktionierten, während andere sich als weniger passend herausstellten. Aber jede Erfahrung brachte mich weiter – und genau darüber möchte ich heute berichten.

Network Marketing – Mein erster Versuch

Einer der ersten Schritte war der Einstieg ins Network Marketing. Die Idee dahinter war verlockend: mit einem eigenen Produktnetzwerk passives Einkommen aufbauen, indem man ein Team aufbaut und Produkte verkauft. Anfangs klang das perfekt. Ich hatte die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, konnte mir meine Zeit frei einteilen und theoretisch unbegrenzt skalieren.
Was mir im Network Marketing jedoch nicht gefallen hat, war der Druck. Nicht nur musste ich selbst aktiv verkaufen, sondern auch erst mal ein Team aufbauen, um dann noch mehr zu verkaufen. Und ganz ehrlich: Ich wollte keine aggressive Verkäuferin sein. Zwar habe ich gelernt, wie wichtig es ist, an seine Produkte zu glauben, aber langfristig war das einfach nicht der Weg, den ich gehen wollte.

Closing-Ausbildung – Verkaufen auf eine neue Art

Nach dem Network Marketing suchte ich nach Alternativen und stieß auf das Thema Closing. Es geht dabei um den direkten Verkauf von hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen – per Telefon oder Videocall. Ich spielte mit dem Gedanken eine ziemlich teure Ausbildung zu starten, um das Handwerk des Verkaufens von der Pike auf zu lernen. Was mich dabei faszinierte, war, dass es weniger um das „hard selling“ ging, sondern mehr darum, Menschen wirklich zu beraten und ihnen eine Lösung zu bieten, die zu ihnen passt. Dennoch war mir schlussendlich das Risiko zu hoch 5000€ zu investieren – ohne mir sicher zu sein, dass ich das überhaupt machen will und kann.
Das Tolle am Closing ist: Es funktioniert komplett ortsunabhängig! Alles, was man braucht, ist eine Internetverbindung und ein Telefon. Dennoch hat mich diese gehypte Tätigkeit nicht überzeugt, ich fühlte es einfach nicht.

Drop Shipping – E-Commerce leicht gemacht?

Ein weiterer Versuch war Drop Shipping. Die Idee: Du baust einen Online-Shop auf, verkaufst Produkte, ohne diese selbst auf Lager zu haben, und wenn jemand etwas bestellt, leitet der Lieferant den Versand direkt an den Kunden weiter. Kein Lager, kein Risiko – klang perfekt!

Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich in dieses Geschäftsmodell einzuarbeiten, Shops aufgebaut und verschiedene Produkte getestet. Was mich jedoch schnell ernüchterte, waren die Margen. Viel Arbeit für wenig Gewinn – und der Wettbewerb im E-Commerce ist knallhart. Dennoch war es eine wertvolle Erfahrung, weil ich durch Drop Shipping viel über den Aufbau eines Online-Businesses und den Umgang mit Kunden gelernt habe.

Was ich daraus gelernt habe

Heute bin ich einen Schritt weiter. All diese Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, von zu Hause aus Geld zu verdienen – aber nicht jede passt zu jedem. Für mich war klar, dass ich etwas brauche, das sich um meine Leidenschaften und Fähigkeiten dreht, das mich nicht auslaugt und mir gleichzeitig genug Freiheiten lässt, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Weitere Möglichkeiten, um ortsunabhängig zu arbeiten

Neben meinen eigenen Versuchen habe ich mich auch mit anderen Geschäftsmodellen beschäftigt, die ich heute empfehlen kann:

  1. Virtuelle Assistenz: Viele Unternehmen suchen Unterstützung für administrative Aufgaben, Social Media oder Kundenservice. Die Arbeit ist flexibel und oft auch gut bezahlt.
  2. Freelancing: Egal, ob du in Grafikdesign, Texterstellung oder Webentwicklung gut bist – als Freelancer kannst du dir ein Portfolio aufbauen und für Kunden auf der ganzen Welt arbeiten.
  3. Online-Kurse erstellen: Wenn du ein Spezialwissen hast, kannst du es in Form von Online-Kursen weitergeben. Plattformen wie Udemy oder Teachable bieten dafür einfache Einstiegsmöglichkeiten.
  4. Affiliate Marketing: Hierbei verdienst du Provisionen, indem du Produkte von anderen Firmen empfiehlst. Der Vorteil: Du musst kein eigenes Produkt haben und kannst ortsunabhängig arbeiten.

Mein Fazit

Auch wenn mein Weg viel Lernpotential geboten hat und ich verschiedene Modelle ausprobiert habe, bin ich froh, dass ich diese Schritte gegangen bin. Jede Erfahrung hat mich näher zu meinem großen Ziel gebracht: Frei und unabhängig arbeiten, ohne an einen Ort oder einen Zeitplan gebunden zu sein. Heute stehe ich kurz davor, dieses Ziel zu erreichen, und ich bin dankbar für all die Lektionen, die ich gelernt habe.

Wenn du ebenfalls überlegst, wie du den Schritt in die Selbstständigkeit wagen kannst, dann lass dich nicht entmutigen. Es gibt so viele Möglichkeiten, und auch wenn nicht alles sofort klappt, ist es wichtig, dranzubleiben. Es lohnt sich, denn die Freiheit, die dich am Ende erwartet, ist unbezahlbar.

Mein Eye-opener

Dieser Pinterest-Marketing-Kurs, der mein Denken komplett verändert hat! Hier habe ich nicht nur Theorie gelernt, sondern direkt in die Praxis umgesetzt – und das hat alles verändert. Es macht so unglaublich viel Spaß, Ergebnisse zu sehen und mit einem klaren Plan voranzukommen!

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