Mutig in die Freiheit: So habe ich den Sprung in die Online-Selbstständigkeit geschafft

Nach zehn Jahren und mit zwei kleinen Kindern habe ich – zugegeben nicht ganz freiwillig – den Schritt in die digitale Selbstständigkeit gewagt. Diese Reise ist noch frisch, doch mein „Warum“ ist klar: Ich möchte nie wieder in das Hamsterrad des Konzernlebens zurück. Dennoch wäre ich ohne die wertvollen Erfahrungen aus meinem Konzernjob und ohne die finanzielle Starthilfe durch eine Abfindung wohl kaum so schnell auf diesen Weg gekommen. Mit großer Dankbarkeit und Demut starte ich also in die Online-Selbstständigkeit und freue mich auch dir auf deinem Weg zu helfen.

Als ich 2014 meinen ersten Job in der Kommunikationsabteilung eines großen Konzerns begann, fühlte ich mich wie im Traum. Nur ein Jahr nach meinem Studienabschluss hatte ich eine Position mit einem tollen Gehalt, Urlaubsgeld und Benefits, die heute kaum noch zu finden sind. Dazu gesellten sich großartige Kollegund eine erfahrene Chefin, von der ich enorm viel lernen konnte. Ich durfte von Anfang an spannende Projekte leiten und mit erstklassigen Agenturen zusammenarbeiten – ein Traum für jede junge Berufseinsteigerin.

Doch nach einigen Jahren wuchs in mir eine Unzufriedenheit. Die starren Strukturen des Konzerns und die Unbeweglichkeit vieler Prozesse machten mir zu schaffen. Dann kam 2019 mein Sohn zur Welt, und der „biologische Exit“ verschaffte mir die ersehnte Pause. Als ich 2020 zurückkehren sollte, spürte ich innerlich großen Widerstand. Der Gedanke, wieder ins Büro zurückzukehren, erschien mir plötzlich falsch. Zum Glück bot die Corona-Pandemie eine unerwartete Lösung: Homeoffice. Für viele war es eine schwierige Zeit, aber für mich war es eine echte Rettung. Ich merkte, wie gut sich mein Beruf mit meinem Privatleben und meinen Kindern vereinbaren ließ, wenn ich von zu Hause aus arbeitete.

Es folgte eine zweite Elternzeit, gefolgt von einer Teilzeit-Rückkehr in den Job. Doch die Unruhe in mir und am Arbeitsplatz wurde immer größer. Die Kinder waren oft krank, ich war ständig gestresst, und bald befand ich mich in einem Burnout. Die Erschöpfung war körperlich spürbar – ich konnte nicht mehr schlafen, war gereizt und überfordert. Mein Mann hatte zu dieser Zeit einen neuen Job angenommen, was es für ihn noch schwieriger machte, mir unter die Arme zu greifen.

Dann kam der Schock: Ich wurde gekündigt. Statt eines erhofften Lottogewinns stand ich plötzlich auf der Abschussliste. Mein Unternehmen musste Stellen abbauen, und als Teilzeit arbeitende Mutter war ich eine der Ersten, die gehen musste. Es traf mich hart. Ich zweifelte an mir, meinen Fähigkeiten und fragte mich, warum mir das passieren musste.

Am Ende nahm ich die Abfindung an, ohne genau zu wissen, wie es weitergehen würde. Wie würde ich meinen Anteil zum Haushaltseinkommen leisten? Wie würde ich für die Zukunft vorsorgen und mir weiterhin finanzielle Freiheiten wie Urlaub leisten? Klar war für mich: Ein Leben nur als Vollzeit-Mama kam nicht infrage. Ich liebe es, zu arbeiten, kreativ zu sein und mich beruflich zu verwirklichen.

Heute, einige Monate später, bin ich dankbar für diese unerwartete Chance. Veränderungen brauchen Zeit, aber ich habe gelernt, sie anzunehmen.

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